Da geht man hin, das muss man erlebt haben …

Burkhard Schäfer im Gespräch mit dem Organisten, Kirchenmusiker und Musikwissenschaftler Philip Hartmann (Ulm)

erschienen in: organ 2018/02 , Seite 12
Im vergangenen Dezember hat die UNESCO die Deutsche Orgelbaukunst und -musik zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt. Medial schlug dies vergleichsweise hohe Wellen, zumindest kurzzeitig im sozusagen „ersten Affekt“. Kann diese bemerkenswerte Auszeichnung allerdings auch dabei helfen, die Orgel als ein oftmals musikalisch-künstlerisch nur mittelmäßig bzw. amateurhaft präsentiertes Instrument wirksam aus seiner angestaubten (sakralen) Nische herauszuholen, gar in der Breite der kulturell interessierten BürgerInnen nachhaltig populärer zu machen? – Einer, der seit einiger Zeit kontinuierlich und beharrlich an diesem Ziel arbeitet, ist der Ulmer Organist (u. a. am Ulmer Müns­ter) und Kirchenmusiker Philip Christian Hartmann (geboren 1958), seit 2005 Bezirkskantor für das Evangelische Dekanat Ulm und Mitherausgeber des Standardwerks Handbuch Orgelmusik.