30. November 2018

Wettbewerbe

Vom 30. August bis 5. Sep­tem­ber 2019 find­et in Inns­bruck (Öster­re­ich) der 19. Orgel­wet­tbe­werb um den Paul-Hofhaimer-Preis für die Inter­pre­ta­tion von Orgelkom­po­si­tio­nen alter Meis­ter statt. Der Wet­tbe­werb wird öffentlich in Kirchen durchge­führt, wobei die Bewer­berIn­nen auf his­torischen Orgeln spie­len (im Bild: die Ebert-Orgel der Hofkirche in Inns­bruck – die größte, nahezu unversehrt erhal­tene Renais­sance­orgel Öster­re­ichs; © Stadt Inns­bruck). Die Jury des Wet­tbe­werbs 2019 wird aus fol­gen­den Mit­gliedern beste­hen: Rein­hard Jaud, Vor­sitzen­der (Inns­bruck), Bine Katrine Bryn­dorf (Kopen­hagen), Pieter van Dijk (Alk­maar), Brett Leighton (Linz), Andrea Mar­con (Basel), William Porter (Mon­tre­al). Anmel­dun­gen und Anfra­gen an: Musikschule der Stadt Inns­bruck, Ken­nwort: Paul-Hofhaimer-Wet­tbe­werb, Innrain 5, A–6020 Inns­bruck, Aus­tria, Tel. +43 512 585425, Fax +43 512 585425 5, E-Mail: hofhaimer-wettbewerb@innsbruck.gv.at.

 

Der XIV. Inter­na­tionaler Got­tfried-Sil­ber­mann-Orgel­wet­tbe­werb in Freiberg in Sach­sen (D) find­et vom 7. bis 15. Sep­tem­ber 2019 statt (im Bild: Spieltisch der G. Sil­ber­mann-Orgel in Dom St. Marien zu Freiberg, © Got­tfried-Sil­ber­mann-Gesellschaft/Rene Jung­nick­el). Unter Vor­sitz von Albrecht Koch (Freiberg) sitzen in der Jury: Pavel Černý (Prag), Loren­zo Ghiel­mi (Mai­land), Rie Hiroe (Tokio), Erwan Le Pra­do (Paris), Ludger Lohmann (Stuttgart) und Michael Schön­heit (Merse­burg). Bewer­bungss­chluss ist der 30. April 2019. Info/Anmeldung: Got­tfried-Sil­ber­mann-Gesellschaft e.V., Fon +49(0)3731/22248, kontakt@silbermann.org

 

Vom 8. bis 14. Sep­tem­ber 2019 find­et an der Stahl­huth-Jann-Orgel (IV/78) der St. Mar­tin­skirche in Dude­lange der 7. Inter­na­tionale Orgel­wet­tbe­werb Dude­lange 2019 (Lux­em­burg) statt. Die Jury beste­ht aus Jurypräsi­dent Bernard Foc­croulle (Bel­gien) sowie Paul Breisch (Lux­em­burg), Kay Johannsen (Deutsch­land) und Mon­i­ca Mel­co­va (Spanien). Ab dem 1. Sep­tem­ber 1984 geborene Kan­di­datIn­nen kön­nen bei diesem Wet­tbe­werb teil­nehmen. Bewer­bungss­chluss ist der 15. Juli 2019. Info/Anmeldung: competition2019@orgue-dudelange.lu

 

Im Stephans­dom zu Wien entste­ht zur Zeit eines der größten Orgel­pro­jek­te in Europa. Die Ogel (1960) auf der West­em­pore wird durch Rieger Orgel­bau klan­glich und tech­nisch erneuert und mit der Orgel (1991) im vorderen Teil des Doms ver­bun­den. Nach der Wei­he am 12. April 2020 wer­den dann bei­de Domorgeln mit ins­ge­samt 185 Reg­is­tern zen­tral mit­tels elek­trisch­er Ton- und Reg­is­ter­trak­tur spiel­bar sein. Dafür schreibt die Domkirche zu St. Stephan in Wien einen Kom­po­si­tion­swet­tbe­werb für eine Litur­gis­che Suite für große Orgel mit vier Sätzen aus (1. Preis: 5000 Euro, 2. Preis: 3000 Euro, 3. Preis: 2000 Euro. Preis­gekrönte Werke wer­den im Laufe des Fes­t­jahres 2020 in der Domkirche zu St. Stephan uraufgeführt. Die Wet­tbe­werb­sjury set­zt sich zusam­men aus Thier­ry Escaich (F), Wolf­gang Sauseng (A), Judith Weir (GB) sowie Domkapellmeis­ter Markus Lan­der­er, Dom­pro­pst Ernst Puch­er, Domor­gan­ist Kon­stan­tin Rey­maier (Vor­sitz) und Domor­gan­ist Ernst Wal­ly. Zur Teil­nahme berechtigt sind alle, die bei Ein­sende­schlusses ihr 35. Leben­s­jahr noch nicht vol­len­det haben. Ein­sende­schluss für die Vorauswahl ist der 30. Juni 2019 (Datum des Post­stem­pels).