Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach

Zur Zeit Johann Sebastian Bachs gab es kaum jüdische Einwohner in Leipzig. Doch zu den Messen besuchten viele jüdische Händler die Stadt. Das Bach-Museum begibt sich 2026 auf eine Spurensuche zu jüdischer Kultur, jüdischer Musikpraxis und jüdischen Sammlerinnen und Sammlern. Wie bedeutend jüdische Familien für die Pflege und Verbreitung der Musik Bachs und seiner Söhne waren, beleuchtet die Ausstellung “Jüdisches Leben und die Familie Bach” in der Schatzkammer des Bach-Museums vom 21. Mai bis 13. Dezember 2026 im Bach-Museum (Thomaskirchhof 15/16, Leipzig). Zudem werden verschiedene Räume der Dauerausstellung um Facetten jüdischer Lebenswelt bereichert. Eine begleitende Reihe von Gesprächskonzerten bringt dem Publikum Werke der Bach und ihre Verknüpfung mit jüdischen Familien nahe. So wird die Musik von Moderationen umrahmt, die das Leben und Wirken jüdischer Sammlerinnen und Musikerinnen mit Erzählungen, Zitaten und Hintergrundinformationen lebendig werden lassen.

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