Montafoner Resonanzen: Orgel
Innerhalb der Montafoner Resonanzen (Österreich) geht es vom 3. bis 5. September 2026 und auch schon davor um die Orgel. Bereits im Vorfeld eröffnen drei Orgelführungen – am 12. August in der Kirche Bartholomäberg, am 26. August in der Pfarrkirche Tschagguns (Bild) sowie am 2. September in der Pfarrkirche St. Gallenkirch – gemeinsam mit Domorganist Johannes Hämmerle und dem Montafoner Organisten Thomas Schuler spannende Einblicke in Geschichte, Bauweise und Klangwelt der jeweiligen Instrumente. Der eigentliche Orgelschwerpunkt beginnt am 3. September in der Wallfahrtskirche Tschagguns, wo die Konzertvereinigung Musica Sacra unter der Leitung von David Burgstaller gemeinsam mit Solistinnen und Solisten, Chor und Orchester ein festliches Programm von Muffat über Mozart und Schubert bis hin zu Haydns „Paukenmesse“ gestaltet und dabei die große Orgel ebenso wie die historische Truhenorgel in das klangliche Geschehen einbindet. Am 4. September in der Pfarrkirche Gaschurn trifft das Rheingold Quartett auf Organist Michael Schöch und verbindet in einem farbreichen Programm Alphorn, Hornquartett und Orgel zu einem musikalischen Panorama zwischen alpiner Klangwelt, Romantik und zeitgenössischer Komposition. Den Abschluss bildet am 5. September im Münster Schruns das Duo aus Alain Dobler und Martin Heini, das mit einem Programm zwischen Piazzolla, Iturralde, Povolotsky und Michel die Orgel in einen überraschend stiloffenen Dialog mit dem Saxofon bringt und die Montafoner Resonanzen damit klanglich vielfältig und atmosphärisch ausklingen lässt.


